Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

wünschchen, n.

wünschchen, n.,
dim. zu wunsch. 1) die vorstellung von etwas begehrenswertem: fuhr noch dann und wann ein kleines wünschgen durch meinen kopf Lichtenberg br. (1901) 1, 60. 2) vor allem zuwunsch, glückwunsch:
obs denn erlaubt sey — wohlbehage,
dasz an des freundes hochzeittage
der freund dem freunde ohngescheut
ein traulich biedres wünschgen streut?
(1790) allg. dt. bibl. (1765) 107, 426;
nach den schweren erntetagen,
hab die ehr, ein wünschchen ich zu sagen —
wir wünschen dem herrn für sein ferner leben
viel glück und reichen erntesegen!
Clara Viebig d. schlafende heer (1904) 1, 93.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 13 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2034, Z. 6.

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Zitationshilfe
„wünschchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BCnschchen>, abgerufen am 12.08.2020.

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