Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

wünschelreis, n.

wünschelreis, n.,
soviel wie wünschelrute, -gerte. nur mhd., in der übertragung auf personen:
als blüet ûf erd daz wünschelrîs,
des himels löu in lambes wîs (von Christus)
Reinbot v. Durne d. hl. Georg 4079 Kraus;
nu was ie in den stunden
diu junge küneginne,
ein wünschelrîs der minne,
ein spiegel klârer schouwe
Reinfrid von Braunschweig 4150 Bartsch.
von da her konkretisiert, als gewächs im minnegarten:
es was ain yrdisch baradeis,
darynn wuͦchsen wunschels reys
liederb. d. Hätzlerin 244 Haltaus.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 13 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2035, Z. 49.

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Zitationshilfe
„wünschelreis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BCnschelreis>, abgerufen am 08.08.2020.

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