Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

wünschlein, n.

wünschlein, n.,
dim. zu wunsch. 1) zu I A 3 b α, in spielerischer verwendung:
sus reit mit hôher wirde
des wunsches kint, ein wünschelî (Reinfrid)
Reinfrid v. Braunschweig 1391 Bartsch.
2) zu II A: willst du wissen, liebe seele, was du so wol dir selbst als deinem nächsten von der treuen vorsorge deines lieben gottes auszzubitten habest, so geht dir David hier (ps. 121, 7; 8) mit seinem andächtigen wünschlein vor J. D. Frisch neukling. harpfe Davids (1719) 1207; und ein kleines, krummes wünschlein wurmte zu unterst in seiner seele Spitteler imago (1906) 50.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 13 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2054, Z. 18.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
wölflein
Zitationshilfe
„wünschlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BCnschlein>, abgerufen am 11.08.2020.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch (¹DWB)