Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

würfelbrett, n.

würfelbrett, n.,
brett zum würfelspiel; nach vereinzelter glossarischer bezeugung im 15. jh. (nd. worbelbret, md. worfel brete pyrgus Diefenbach gl. 437ᵇ) seit dem 19. jh. zusammenhängend bezeugt (die von Lexer 3, 1006 angeführten Teichner-belege beruhen auf konjekturen; s. jetzt die ausgabe v. Niewöhner nr. 397, 161 u. 646, 18):
zum würfelbrete ward die weite welt;
die mächtigen der erde stehn daran,
und spielen munter los um menschenherden
Collin s. w. (1812) 2, 278;
(Wallensteins) blick ist auf die sternenuhr gerichtet, nicht auf das irdische würfelbrett Hebbel w. I 10, 271 Werner.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 14 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2167, Z. 21.

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wölflein
Zitationshilfe
„würfelbrett“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BCrfelbrett>, abgerufen am 08.08.2020.

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