Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

würge, f.

würge, f.
1) drehknebel, reitel; s. würgbengel, würgeknüppel: 2 mann ... würgen ... die faschine ..., wozu sie sich einer würge aus zwei hölzern, die als hebel dienen, ... bedienen Rüstow milit. hdwb. 1 (1858) 229; mittels eines umgelegten strickes (würgetaues) und hindurchgesteckten und gedrehten knebels einer würge (eines reitels) zwei körper fest aneinander zwängen Mothes ill. baulex. 4 (1884) 491. 2) würgi die stelle eines eingebrochenen daches, wo es sich 'würgt', d. h. wo die zwei bruchteile zusammenstoszen Hunziker Aargau 303; vgl. würgi, n., 'holzwimmer' Stalder Schweiz 2, 460. 3) wurge, würgi aus einer kette gebildete schleife, die zum transport um baumstämme gelegt wird Fischer schwäb. 6, 988; 3444. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 14 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2190, Z. 63.

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Zitationshilfe
„würge“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BCrge>, abgerufen am 14.08.2020.

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