Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

würgebändel, n.

-bändel, n.
1) binde zum abschnüren der adern, in der älteren wundarzneikunst: der arm (werde) gebunden hinder der wunden, mit einem wurg- oder laszbendel ..., das kein bluͦt dardurch gelouffen mag H. Braunschweig chirurgia (1497) 70ᵃ; die händ vnd pulszaderen mit würgbändlein hart binden Ruff hebammenb. (1580) 190. 2) strick zum erdrosseln (s.würgeband und zur wendung würgapfel): woselbst ihm sein bruder Selim alsobald das würgebändlein zu schmecken gab E. Francisci traursaal (1669) 2, 21. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 14 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2189, Z. 33.

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Zitationshilfe
„würgebändel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BCrgeb%C3%A4ndel>, abgerufen am 13.08.2020.

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