Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

würgebank, f.

-bank, f.
1) schlachtbank, zu würgen I B 1:
es (das lamm gottes) geht dahin, wird matt und kranck,
ergibt sich auf die würgebanck,
verzeiht sich aller frewden
Paul Gerhardt bei Fischer-Tümpel evang. kirchenlied 3, 307;
der fleischer sahs
und trieb sie (die schafmutter) schon am vierten tage
zur würgbank
(1785) Pfeffel poet. versuche (1802) 3, 18.
2) als ausdruck der feuerwerker, zu würgen I A 1 e: würgebank, zureitelbank choking-frame Hoyer-Kreuter technol. wb. (1902) 1, 859. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 14 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2189, Z. 43.

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Zitationshilfe
„würgebank“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BCrgebank>, abgerufen am 11.08.2020.

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