Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

würgknüppel, m.

würgknüppel, m.
1) drehknebel, insbesondere als gerät der maurer beim aufbau der gerüste (s.würgbengel, würge): würgeknippel 'der knüttel, womit der rüststrick an den rüststangen ... angewürget und zusammengebunden wird' Jacobsson technol. wb. 4 (1784) 675ᵃ; man nennt das zum würgen benutzte tau würgetau, den durchgesteckten stock den würgeknüppel Helfft wb. d. landbaukunst (1836) 413 (im gleichen sinne würgeknittel Krünitz öcon. encycl. 240 [1857] 124). 2) stange, schmaler balken zum zusammenhalten oder verstärken von holzteilen; vgl.würgeband 2, würgebund 1, würgestrick 2: die würgeknüppel werden (um eine notachse zu befestigen) an die arme des langbaumes gebunden Hoyer allg. wb. d. artillerie (1804) 2, 243. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 14 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2221, Z. 15.

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Zitationshilfe
„würgknüppel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BCrgkn%C3%BCppel>, abgerufen am 13.08.2020.

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