Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

würgteufel, m.

-teufel, m.:
es gehe auch wie gott will, so wird Jesus Christus uber ewre seele wachen und dem hellischen würgeteuffel stewren Pollio todtenseigerlein (1614) 139; gleich wie ... in den gruben zum öffternmahl die bergleute solche würgteuffel mit ihrem grossen schaden erfahren Prätorius anthrop. Pluton. (1666) 2, 296; ein böser geist redet aus dir! du hast den würgteufel, der vater und mutter nicht schont Klinger theater (1786) 1, 154; ich weisz nicht, ob es recht von dir ist bei der cholera in Rom zu bleiben ... bei einem volk, dessen unwissenheit diese krankheit zu einem würgteufel macht! — denn ein würgengel ist sie ohnehin schon (1837) E. Förster br. (1889) 104 (s.würgengel 2). —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 14 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2224, Z. 22.

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Zitationshilfe
„würgteufel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BCrgteufel>, abgerufen am 14.08.2020.

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