Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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würmlein, n.

würmlein, n.,
kleiner wurm; s.würmchen. ahd. uuurmeli Notker 2, 76, 23 P.; mhd. würmelîn, würmel (auch 'kleine schlange'). die form mit mittelsilbenvokal (würmelîn, würmelein), die vereinzelt noch zu beginn des 16. jhs. in prosaquellen erscheint, zieht sich seit dieser zeit gänzlich auf die versdichtung zurück (häufig im geistlichen lied der barockzeit, neubelebt von den romantikern). zum übergang m ˃ w im bair.-nürnberg. (würbl, wirwəl Schmeller-Frommann bayer. 2, 1000; würmrl, würwrl Neubauer Egerland 29) vgl. Weinhold bair. gramm. § 136; Moser frühnhd. gramm. 1, § 133, 2 anm. 8. würmlein begegnet ebenso wie würmchen besonders dann, wenn vom wurm als dem unscheinbarsten geschöpf die rede ist (vgl. die belege unter wurm V, bes. 1 d—e) oder vom menschen, besonders dem kinde als der hilflosen kreatur (vgl. ebda V 5 c β—δ).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 15 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2280, Z. 50.

würmel, n.

würmel, n.,
s. würmlein.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 15 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2261, Z. 61.

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wölflein
Zitationshilfe
„würmle“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BCrmle>, abgerufen am 13.08.2020.

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