Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

würzkram, m.

würzkram, m.,
gewürzladen; 'aromatopolium' Steinbach dt. wb. (1734) 1, 924; 'der handel mit gewürzen im kleinen' Voigtel wb. (1793) 3, 673; 'ein würzhandel im kleinen' Campe 5 (1811) 800ᵇ: ein frag: wann ein mensch in ein würtzkram oder gaden get, was am ersten riech. antwurt: des selbigen menschen nasz (anf. 16. jh.) in: zs. f. dt. altert. 3, 31, 30; wie jener baur zu Antwerpen in einen wuͤrtzkram gieng, fiel er alsofort in die ohnmacht Paullini zeitkürtzende erbaul. lust (1695) 703. vereinzelt noch: der im wohlstand behaglich lebte und arzneiladen und würzkram zugleich besasz Fr. L. Jahn w. (1884) 1, 471. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 15 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2393, Z. 36.

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Zitationshilfe
„würzkram“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BCrzkram>, abgerufen am 08.08.2020.

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