Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

würzstein, m.

würzstein, m.
1) mörser, zu würze 1; vgl. pistellus wurtzstein gemma gemm. (1508) t 3ᵈ: (inventar der ratsstube zu Landau:) 23 grosse zynnen schuͤsseln, 49 cleine zynnen schusseln, 2 zynnen kar, 3 kupferin kuͤlekessel, 1 kuͤpferin wurtze stein (1417) zs. f. d. gesch. d. Oberrheins 16, 327 Mone;
eyn würtzstein, stoͤsser, lidern küssen,
lange pfulwen, stuͦlach. zuuͦ würtzbüchszen
dar yn man pfeffer vnd negelen duͦt
(um 1514) bei Hampe ged. v. hausrat b 2ᵇ.
2) gefäsz zum auffangen der flüssigen lösung des malzextraktes, zu würze 3: das (durch das malz) durchgelauffene (wasser) schoͤpffet man wieder aus dem wuͤrtzstein in einen andern bottich, ... darinnen abkuͤhlen und es gaͤhren sol D. Kellner bierbraukunst (1690) 51. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 15 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2398, Z. 44.

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Zitationshilfe
„würzstein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BCrzstein>, abgerufen am 04.08.2020.

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