Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

wüterichen, vb.

wüterichen, vb.,
zu wüterich: wer ist diser, der zuͦ grosser eer vnd wird kumpt vnd darnach nit wüttrichet? (1480) Antonius v. Pforr buch d. beisp. 44 lit. ver.; wueterichen tirannisare, voc. incip. teut. (Speyer um 1485) pp 1ᵇ; drucken, wütrichen, armen, freueln synonima (1522) b 8ᵇ; c 6ᵇ; tyrannidem exercere vnderdrucken, mit gewalt faren, wüterichen Schöpper syn. (1550) e 6ᶜ. wohl neugebildet: nächste woche werde zunächst drei tage durch der schirokko wüterichen (1882) Marx briefw. (1913) 4, 456 Bebel.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 16 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2530, Z. 10.

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Zitationshilfe
„wüterichen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BCterichen>, abgerufen am 12.08.2020.

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