Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

wütling, m.

wütling, m.,
vereinzelte gleichbedeutende konkurrenzbildung zu wüterich, von dem die nebenform wütring auch formal abhängig sein dürfte:
ich halte wahrlich nicht, dass dieser wütring wuste,
dass er auch menschlich war, und dass er sterben muste
Rachel satyr. ged. 77 ndr.;
kein wüthling, welcher jeden ächtet
Pfeffel poet. versuche (1802) 4, 107.
hiernach Campe 5 (1811) 803.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 16 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2548, Z. 4.

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wölflein
Zitationshilfe
„wütling“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BCtling>, abgerufen am 08.08.2020.

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