Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wahlenthaltung, f.

wahlenthaltung, f.
das nichtausüben des wahlrechts: dasz die wähler sich von der wahl ferne hielten und sich sagten: was nützt jetzt ... die wahl? — und dasz dies zur folge gehabt hätte, das eine grosze wahlenthaltung eingetreten wäre. stenogr. berichte des reichstages 10. 2. 1888, s. 821; die wahlenthaltung, aus einem tiefgekränkten rechtsgefühl entsprungen, büszte ihren kräftigen bewegungstrieb ein. Lasker zur verfassungsgesch. Preuszens 146. wahlenthaltung üben, proclamieren von seiten einer partei.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1903), Bd. XIII (1922), Sp. 560, Z. 63.

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wahlbrett waisend
Zitationshilfe
„wahlenthaltung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wahlenthaltung>, abgerufen am 28.10.2020.

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