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Fundstelle: Lfg. 13 (1916), Bd. XIII (1922), Sp. 2263, Z. 33
maschine zum reinigen der wäsche Jacobsson 4, 597ᵃ. Adelung. technisch: maschine zum waschen der kartoffeln in stärkefabriken Prechtl technol. encycl. 16, 174; zum waschen des zeuges oder der lumpen in papiermühlen Mothes baulex.³ 4, 337ᵃ; zum waschen der tuche Lueger 7, 730; zum gold-, silber- und erzwaschen Zedler 53, 25. bildlich: die gute Lenette, die eine lebendige waschmaschine und fegemühle war, ... gab alles eher aus den händen ... als den bohnlappen und kehrbesen J. Paul Siebenkäs 2, 19; wenn ein einziger mensch, wie der papst, die geistliche waschmaschine ganzer welttheile zu sein vermag, und die seelen am jubeljahre bündelweise (durch ablasz) säubern kann Hesperus 2, 68. mit anspielung auf waschen 'klatschen': sie liesz die groszen künstlichen waschmaschinen, in welchen ganze familien auf einmal (thee oder kaffee wird als lauge zugegossen) sehr gut eingeweicht, gehandhabt und gewalket werden, niemals in ihrer stube aufstellen heiml. klagelied 9.
Zitationshilfe
„waschmaschine“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/waschmaschine>, abgerufen am 21.09.2019.

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