Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wasserseite, f.

wasserseite, f.
nach einem gewässer zu liegende seite, im gegens. zur landseite, bes. einer stadt, einer festung: des feindes einbruch zur wasserseite fischbüchlein 181; aus gedachten stücken spielete er auf die wasserseite der stadt v. Chemnitz schwed. krieg 2, 470; man braucht auch an der wasserseite nicht hohe und starcke wercke v. Fleming t. soldat 391; von der wasserseite möchte es immer etwas kosten, Messina anzugreifen Seume 145. ferner: nehme ich eine gondel wahr, die an der wasserseite (des gartens) landet Schiller 4, 337, 7; (nerzbau) mit wenigen ausgängen, welche nach der wasserseite münden Brehm³ 1, 631. an höftwerken, im gegensatz zur schlickseite Jacobsson 4, 612ᵃ; an einem pfahlwerk entlang, an dessen steil abfallender wasserseite die schiffe liegen Fontane I, 4, 76. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 15 (1918), Bd. XIII (1922), Sp. 2506, Z. 58.

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wasserfieberkraut wassersprutz
Zitationshilfe
„wasserseite“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wasserseite>, abgerufen am 29.10.2020.

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