Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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der seiner äste beraubte weidenstamm (gleichbed. weidenstotz, -strunk (s. o.), -stummel Naumann naturgesch. d. vögel 9, 171, -stumpen Hebel 2, 274 Behaghel) nicht vor Hölty ged. 37 Halm, durch die gunst der romantiker (Brentano 5, 181) und des jungen Deutschlands (Gutzkow zauberer v. Rom 1, 13) zum schriftwort erhoben, von den Niederd. begünstigt: Droste-Hülshoff briefe 256 Schücking; D. v. Liliencron 8, 62; Storm 3, 205, von Oberd. nicht leicht ernsthaft verwerthet:
niemand soll die nase rümpfen,
dasz wir zwischen moor und sümpfen
zwischen schilf und weidenstümpfen
auf den seen seszhaft sind
Vischer auch einer 1, 327.
weidentlich s. weidlich. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1915), Bd. XIV,I,I (1955), Sp. 590, Z. 65.

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