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Fundstelle: Lfg. 6 (1925), Bd. XIV,I,I (1955), Sp. 877, Z. 42
das unedle gegenwort zu weinduft, wesentlich älter: Mathesius leichpred. 1 (1569) 114ᵇ, doch in geschlossener belegreihe erst seit 1779: Musäus phys. reisen 4, 245, von klassikern bei Wieland Oberon 4, 8, 2, 5, 34, 3 und Göthe I 13 ii 288 W., lex. seit Campe, gern auch im plur.: Becker weltgesch. 9, 84; Alexis Woldemar 2 (1842) 21, spät wider die zerlegung weinesdunst Raupach ernste dramen 14, 47. die unter weindampf belegte vorstellung vom entstehen der räusche hier ausgesponnen: mich trinkst du nicht unter den tisch, wasmaszen ich einen kleinen hahn in mein gehirn geschraubt habe, durch welchen der weindunst wieder herausfährt Hauff 2 (1890) 304. parallel zu weinduftend steht weindunstend: Holtei erz. 2, 155. —
Zitationshilfe
„weindunst“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/weindunst>, abgerufen am 17.11.2019.

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