Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wendungsreich, adj.

wendungsreich, adj.,
bildung der neueren literatursprache: ja, Euripides' Helena ist selbst eine art palinodie des wendungsreichen dichters für die unehre, mit der er das götterkind in so manchen seiner andern stücke, vielleicht zum skandal der eiferer, überschüttet hatte Grillparzer s. w. 16, 77 Sauer; (sie) waren dann im auf und ab eines wendungsreichen erwerbslebens nie zur ruhe, doch jetzt zu jahren gekommen E. Strausz schleier (1931) 8; herr Kortüm nämlich muszte (als er sich malen liesz) einen kleinen fahrbaren sockel besteigen ... da herr Kortüm jedoch nicht schwindelfrei war, beunruhigte ihn diese unerwartete und wendungsreiche fahrt nach dem licht K. Kluge Kortüm (1938) 200. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1955), Bd. XIV,I,I (1955), Sp. 1824, Z. 25.

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Zitationshilfe
„wendungsreich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wendungsreich>.

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