Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

Es wurden mehrere Einträge zu Ihrer Abfrage gefunden:

webchen, n.

webchen, n.
altschles. webechin, ein stück tuch, das weniger als die vorschriftmäszige anzahl von 30 ellen enthielt (vgl. webe II 2 c): cod. diplom. Silesiae 8, 25 (Breslau 1347). 35. 50. mnd. weveken Lübben handwb. 579ᵇ. mndl. webbekijn Verdam 681ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 16 (1919), Bd. XIII (1922), Sp. 2611, Z. 1.

werbchen, n.

werbchen, n.
1)
diminutivbildung zu werb, n., 1; im thür. in der redensart werbchen mache(n) Hertel thür. 257, dass. wie sich ein werb machen (s. unter werb, n., 1); en werbchen mache einen vorwand brauchen, um etwas auszuforschen, eine bitte anzubringen u. s. w. Kleemann beitr. z. ei. nord-thür. id. 25.
2)
im thür. u. nordböhm. 'werbung, freite', s. Müller-Fraureuth obersächs. 2, 656.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 140, Z. 34.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
weltherrschaft werksbesitzer
Zitationshilfe
„werbchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbchen>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)