Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbearbeit, f.

-arbeit, f.,
'propagandatätigkeit' (zu werben II B 4); seit dem 1. weltkrieg belegt; in politischem sinne: der geschichtliche sinn ... muszte auf diesem gebiete auch in unserem vaterlande erst durch ruehrige werbearbeit geweckt werden Liller kriegsztg. (sommerlese 1916) 3, 140; der posten war sehr wichtig, denn der reichskommissar hatte ... alle deutschen rechte wahrzunehmen und unserer werbearbeit den sehr nötigen rückhalt zu geben qu. a. d. j. 1935; auch im sinne von geschäftlicher propaganda, reklame: Kortüms werbearbeit (für ein hotel) war durch seine krankheit und dann durch die arbeit an seinem letzten willen stark verzögert Kluge Kortüm (1938) 683. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 143, Z. 24.

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Zitationshilfe
„werbearbeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbearbeit>.

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