Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbefeldzug, m.

-feldzug, m.,
'planmäszig durchgeführte propagandaaktion' (zu werben II B 4); etwa seit dem 1. weltkrieg belegt: ich habe ... den ganzen werbefeldzug sozusagen kostenlos mit freiwilligen spenden durchführen können Tirpitz erinn. (1919) 97; Oskanian, der schweiger, aber entfesselte einen werbefeldzug des hasses gegen Ter Haigasun Werfel Musa Dagh (1955) 149; auch im sinne von planvoller reklame für ein geschäftliches unternehmen bzw. ein industrieprodukt: Kortüm vertiefte sich in seine papiere, weniger um zu rechnen — es gab ja gar nichts mehr zu berechnen — als um zu planen und einen wohldurchdachten werbefeldzug (für sein hotel) zu entwerfen Kluge Kortüm (1938) 493; führendes markenartikelunternehmen der tabakwarenbranche (Süddeutschland) sucht verbindung mit einem erfahrenen werbeberater, der erfolgreiche werbefeldzüge für zigaretten als referenz vorlegen kann Frankfurter allg. zeitg. 156 (1956) 21. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 146, Z. 25.

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Zitationshilfe
„werbefeldzug“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbefeldzug>.

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