Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbefilm, m.

-film, m.,
reklamefilm, meist in form eines kurzen beiprogrammfilms, als werbemittel für industrieerzeugnisse, geschäftliche unternehmungen, soziale, kulturelle und politische zwecke (vgl. d. grosze Brockhaus 11 [1932] 399), zu werben II B 4: der erste senat des gerichtes entschied, dasz werbefilme auch dann nicht vergnügungssteuerpflichtig sind, wenn sie zum teil unterhaltenden charakter haben. in der urteilsbegründung erklärte das gericht, es hiesze die wirtschaft verkennen, wolle man ihr nicht das recht zubilligen, auf vergnügliche weise zu werben Frankfurter allg. zeitg. 96 (1955) 10; der deutsche werbefilm 'vor hundert jahren fing es an' ... hat bei einer werbefilmschau auf der Mailänder messe den preis des italienischen auszenministeriums für den besten ausländischen farbfilm erhalten Berliner zeitungen a. d. j. 1957; in Vorderindien arbeiten beispielsweise vier büros, die von New Delhi, Kalkutta, Madras und von Bombay aus mit besonders gewandten sprachspezialisten 400 millionen Inder in 18 sprachen durch anzeigen-werbung, werbefunk und werbefilm ansprechen ebda; vgl. dazu auch werbekurzfilm: betriebswirtschaftliche darstellung des films als werbemittel (unter besonderer berücksichtigung des werbekurzfilms in schweizerischen kinotheatern) Gassler (1955) titel.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 146, Z. 52.

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Zitationshilfe
„werbefilm“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbefilm>.

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