Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbeheer, n.

werbeheer, n.,
heer aus geworbenen soldaten (zu werben II B 3 b): früher, zur zeit der werbeheere, finden wir häufiger abgebrochene schlachten, gefördert durch die konventionelle art der kriegführung, die mehr darauf ausging, das kostbare kriegsinstrument zu schonen, als es einzusetzen Alten handb. f. heer u. flotte (1909) 1, 5; die matte kriegführung zur zeit der werbeheere, die in der 'beherrschung' geographischer punkte und linien einen entscheidenden erfolg zu sehen gewohnt war, liesz sich am manöver genügen, ohne es durch eine schlacht zu krönen ebda 4 (1912) 733. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 150, Z. 44.

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Zitationshilfe
„werbeheer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbeheer>.

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