Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbekapitän, m.

-kapitän, m.,
seeoffizier, der besatzungen für kriegsschiffe anwirbt (zu werben II B 3 b): doch über alle diese lächerlichen institutionen stürmte das seemännische genie, die kecke wagelust des volkes hinweg, so oft es galt, die ehre der vergötterten flagge zu vertheidigen. dann ward ganz Holland ein ungeheures (!) schiffswerft, dann strömten die matrosen zu den werbecapitänen, und wie schnell lieszen sich nicht die zahllosen kleinen kauffahrer in behende kaper, die groszen mittelmeerfahrer ... in orlogsschiffe umwandeln! Treitschke hist. aufs. 2 (⁵1886) 480. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 150, Z. 70.

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Zitationshilfe
„werbekapitän“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbekapit%C3%A4n>.

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