Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbekräftig, adj.

-kräftig, adj.,
zu werbekraft: ganz anders (als Dürer) stand von anfang an Burgkmair zur renaissancearchitektur. er war ihr eindeutiger lobredner und werbekräftigster parteigänger Dehio gesch. d. dt. kunst 3 (1926) 139; auszerdem wird in den sehr geschickten und werbekräftigen tschechischen veröffentlichungen immer wieder gerne der alte deutsche berufsname Parler, der den werkmeister bedeutet, durch slawisierung entstellt Pinder d. kunst d. ersten bürgerzeit (1937) 95; mit diesem enormen zustrom wurde kürzlich auch eine initiative des Duisburger museums belohnt. es bot im dezember unter dem werbekräftigen titel 'weihnachtliche kunst' eine ausstellung christlicher kunst des 15. bis 18. jahrhunderts Frankfurter allg. zeitg. 35 (1954) 6. im geschäftlichen sinne, 'reklamewirksam': in wenig wochen überzog sich das schwärzliche gewände (von Kortüms echostube) von neuem (mit inschriften), ... bleistift und rotstift hinterlieszen keine werbekräftige spur auf der (schwarzen) ölfarbenwand — die inserenten zogen kreide aus der tasche und schrieben weisz auf schwarz, was sie los sein oder haben wollten Kluge Kortüm (1938) 536.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 151, Z. 66.

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Zitationshilfe
„werbekräftig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbekr%C3%A4ftig>.

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