Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbekunst, f.

-kunst, f.,
'kunst der propaganda' bzw. 'kunst, sich erfolgreich um anhänger zu bemühen' (zu werben II B 4): ganz war ihr (der Jesuiten) aufkommen unter den völkern päbstischen glaubens nicht mehr zu hindern, und bei ihrer werbsucht und werbekunst wuchs ihre ausbreitung und vermehrung Jahn merke z. dt. volksthum (1833) 108; die kathederkniffe, um vor den jünglingen mit dem nimbus der allwissenheit zu erscheinen; die eigentlich erniedrigenden werbekünste waren bei starker concurrenz und schwacher besoldung und begabung nirgends so im schwung wie in Halle (zur zeit Friedrich Wilhelms I.) Justi Winckelmann (1866) 1, 53; die notwendigkeit der einstellung der werbekunst der propaganda auf die breite masse qu. a. d. j. 1933.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 152, Z. 23.

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Zitationshilfe
„werbekunst“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbekunst>.

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