Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werberkünste, f.

-künste, pl. f.
1) künste eines militärischen werbers (zu werber 2 c β); vgl. werberkniffe: es war ein junger mann mit guten schulkenntnissen und mancher anlage, den jugendlicher enthusiasmus und werberkünste in seine damalige lage gebracht hatten L. v. Baszko gesch. m. lebens (1824) 2, 35. 2) künste zur anlockung des weibchens (zu werber 2 a): und wenn nun so ein spinnender tropf (spinnenmännchen), den der eros juckt, seine wahl getroffen hat und vor dem netz (des spinnenweibchens) seine werberkünste spielen läszt, ist hochzeitsfest und festmahl ohne jeden verzug eine rein weibliche angelegenheit: (sie friszt ihn auf) Weigand d. gärten gottes (1930) 385.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 194, Z. 49.

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Zitationshilfe
„werberkünste“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werberk%C3%BCnste>.

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