Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werberolle, f.

werberolle, f.,
liste der neugeworbenen soldaten (zu werben II B 3 b und rolle 1 b teil 8, 1137); im bilde:
und der freiheit fahne folg' ich freudig bis zum tode nach,
hab' in ihre werberolle schon mit meinem eignen blut
meinen namen eingeschrieben
Wilh. Müller verm. schr. 2 (1830) 204;
(vgl. auch: empfehlenswert für eine soldatenbibliothek: d. Schragens diss. von werb-einrollirung und ranzionirung der soldaten, wie auch von dem abschiede und dem krieges rechte, 1696 H. v. Fleming teutscher soldat [1726] 84; enrolliren werbschreiben Kinderling reinigk. d. dt. spr. [1795] 129).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 194, Z. 62.

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Zitationshilfe
„werberolle“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werberolle>.

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