Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbsam, werbesam, adj.

werb(e)sam, adj.
(zu werben I D 2); dass. wie werbhaft: werbesam nauus et industrius; ... dat betwilen eteleke vormunden nicht des an sic hebbet, dat se nütte vormunde wesen kunnen, be willen sint se nicht so vlitich, vnde so wervesam ofte so truwe also darto boret cod. jur. Lubec. bei Haltaus (1758) 2080;
gütig und fromm sein
hatt' er (der baron) gelernt aus der bibel und sonst aus erbaulichen büchern,
auch mit seinem erzieher, dem prediger, weit in der welt sich
umgesehn und gemerkt in der Schweiz und dem werbsamen
England:
mensch sei der bauer, nicht vieh; doch unmensch, wer ihn gekettet
durch willkührlichen zwang ...
J. H. Voss s. ged. 2 (1825) 39.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 195, Z. 30.

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Zitationshilfe
„werbesam“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbesam>.

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