Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbeschrift, f.

werbeschrift, f.
1) wissenschaftliche arbeit, die sich um einen ausgesetzten preis bewirbt; preisarbeit (zu werben II A 3 a β bzw. II A 1): für das urtheil (über eine preisarbeit), zumal ein collegialisches urtheil über die eingelaufne werbeschrift entspringen aber eigenthümliche verlegenheiten J. Grimm kl. schr. (1864) 1, 252. 2) reklameschrift, prospekt zum zwecke der fremdenverkehrsförderung (zu werben II B 4 b β): der kapitän sammelte jedoch nicht nur münzen ohne kurswert: er trug seit einiger zeit in dicken mappen werbeschriften, bilder, unterlagen, erfahrungen und preislisten zusammen über gesund gelegene gröszere gaststätten Kluge Kortüm (1938) 261. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 195, Z. 47.

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Zitationshilfe
„werbeschrift“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbeschrift>.

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