Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbetanz, m.

-tanz, m.
1) zu werben II B 1: der ländler gehört zu den ältesten in bäuerlichen gegenden bekannten, ruhig-geschrittenen werbetänzen, wovon sich in ländlicher gewandung und funktion noch reste in rückzugsgebieten, wie Siebenbürgen, erhielten forschungen u. fortschritte 29 (1955) 282. 2) zu werben II B 3: von den bienen ist bekannt, dasz eine fündig gewordene kundschafterin ihre genossinnen im stock durch sogenannte werbetänze dazu veranlaszt, mit ihr die neuentdeckte fundquelle auszubeuten. aber sie vermag bei ihren gefährtinnen eigentlich nur die zum ausfliegen nötige erregung zu erzeugen; eine sachliche mitteilung darüber, um welche blüten es sich handelt und wo sie zu finden seien, vermag sie in keiner weise zu geben Fr. Kainz einführung i. d. sprachpsychologie (1946) 99. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 198, Z. 37.

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Zitationshilfe
„werbetanz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbetanz>.

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