Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbeträger, m.

-träger, m.,
moderne bezeichnung für den gegenstand (z. b. die warenverpackung oder die zeitung), der den reklametext trägt, zu werben II B 4 b β: die komplexe natur des modernen vertriebes bezieht werbung und verkauf in ihren aufgabenkreis ein. das bedeutet für den betriebsleiter und den werbefachmann auch tätige beratung bei der herstellung der marktgerechten produkte und ihrer packungen, die als werbeträger an bedeutung stark gewonnen haben Frankfurter allg. zeitg. 109 (1954) bbl. 1; wer in Hannover war, braucht jetzt einen werbeträger wie time — und wer nicht auf der messe war, braucht ihn erst recht (aus einer aufforderung zur anzeigenwerbung in der 'time' im anschlusz an die messe in Hannover) ebda 113 (1956) 4.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 199, Z. 23.

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Zitationshilfe
„werbeträger“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbetr%C3%A4ger>.

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