Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbwart, werbewart, m.

werb(e)wart, m.,
berufsbezeichnung für einen reklamefachmann. als werbwart bezeichnete sich seit 1925 der werbefachmann Johannes Weidenmüller, nachdem er sich vorher werbwalt genannt hatte (im kräftespiel der kundenwerbung von werbwalt Weidenmüller [1922]; werbwalt Weidenmüller gesang vom werbewerk [1924]), wohl aus werbeanwalt (s. dort) verkürzt (s. A. Schirmer d. sprach- u. schriftverkehr d. kaufmanns [1933] 55 und vgl.: werbeanwalt Hans Weidenmüller-Leipzig, beratung und mitarbeit bei der kundenwerbung bei Hans Weidenmüller vortrags-abende über neuzeitliche geschäftsempfehlung [o. j.; 1923 oder früher] 51): zur werbe, sammelschrift, herausgegeben von werbwart Weidenmüller (20. 5. 1925) (ebenso in den folgenden nummern, dagegen in den vorangehenden: zur werbe, sammelschrift, herausgegeben von werbwalt Weidenmüller [20. 5. 1924 ff.]); in unseren tagen bemühen sich einige wirtschafts- und sprachkundler, den wortschatz des wirtschaftslebens planmäszig und bewuszt zu regeln und zu erweitern. die umfangreichste tätigkeit auf diesem gebiet entfaltet der bekannte werbwart Johannes Weidenmüller A. Schirmer d. sprach- u. schriftverkehr d. kaufmanns (1933) 55; Weidenmüller, Hans, werbewart Degener wer ist's? (1935) 1699; leitfaden für presse- und werbewarte Hüttenbräucker-Kolbe (1954) titel.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 201, Z. 67.

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Zitationshilfe
„werbewart“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbewart>.

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