Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbezweck, m.

-zweck, m.
1) zweck der propaganda für einen wirtschaftszweig (zu werben II B 4 b β): wenn die festzüge sich ordneten, die zu werbezwecken für handwerk und industrie veranstaltet wurden, ... Stegemann weltwende (1934) 293. 2) in literarischer einzelanwendung, wobei die bedeutungen II B 1 und II B 4 von werben hineinspielen: in Wien wurden sie (prostituierte) allgemein 'strichmädchen' genannt, weil ihnen von der polizei mit einem unsichtbaren strich das trottoir abgegrenzt war, das sie für ihre werbezwecke benutzen durften St. Zweig welt v. gestern (1947) 108.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 202, Z. 51.

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Zitationshilfe
„werbezweck“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbezweck>.

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