Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbgut, n.

werbgut, n.
1)
zu werben I D 2 bzw. II A 3 a γ 'gut, mit dem man handelt' bzw. 'durch arbeit erworbenes gut' (vgl.werb[e]geld 3), lexikalisch im 16. jh. belegt: peculium ... hauptguͦt, gaͤlt oder anders einem diener darmit zewaͤrben, vertrauwt, waͤrbgaͤlt oder waͤrbguͦt, item gewunnen guͦt mit arbeit Frisius dict. lat.-germ. (1556) 963.
2)
'zu erwerbendes gut' in einem einzelbeleg des 17. jhs.: (er) sieht den himmel an, nicht als ein erb-, sondern als ein werbgut (17. jh.) Heinr. Müller geistl. erquickst. (1862) 133.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 202, Z. 63.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
weltherrschaft werksbesitzer
Zitationshilfe
„werbgut“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbgut>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)