Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbopfer, n.

werbopfer, n.,
ein opfer, durch das man gnade erwerben will (zu werben II A 3 b): auch wird dis gloslin eine unverschampte, greiffliche lugen, wenn man die siegel und brieve jnn stifften und klostern erfur zeucht, darinn sie den stifftern die messen und vigilien beide fur lebendigen und todten verkeuffen, als ein werck opffer oder werbopffer Luther 30, 2, 611 W.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 204, Z. 65.

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Zitationshilfe
„werbopfer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbopfer>.

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