Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbschaft, f.

werbschaft, f.
1)
gewerbe (zu werben I D 2): die von Straszburg wurdend ouch übel geschedigt und ward den burgern ir hab und werbschaft an vil orten verlait und gnomen Joachim v. Watt dt. hist. schr. 1, 291 Götzinger; commercium gewerb, werbschafft, handel vnd wandel Corvinus fons latin. (1646) 533.
2)
bewerbung, bemühung, streben (zu werben II A 1): wellicher aber disses inhaltz unsers glaubens und der schrift sich nit halten, sonders mit reichtagen sein oder der seinen heil durch gestifte fürpitt und guͦttat ze erholen gesinnet sein wil, der wird gewüsslich mit gelt nützit schaffen, weil doch got in dieser werbschaft straks das gelt nit haben ... wil Joachim v. Watt dt. hist. schr. 1, 23 Götzinger.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 205, Z. 27.

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Zitationshilfe
„werbschaft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbschaft>.

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