Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbesoldat, m.

-soldat, m.,
soldat, der sich für eine armee hat anwerben lassen (zu werben II B 3 b): bey der 2ᵗᵉⁿ pieçe, so die werbung hiesz, waren auch noch als werbsoldaten ... Sigerl und ein gewisser ... von Lirzer dabey (29. 6. 1778) Leop. Mozart in: br. W. A. Mozarts 4, 46 Schiedermair; selbst den alten werbesoldaten, der seine haut dem meistbietenden verkaufte, lockte — wie den fahrenden ritter — der genusz der abenteuernden mannhaften kriegsarbeit unter die fahnen; nur gesindel läszt sich für den bloszen gewinn von sold und handgeld anwerben W. H. Riehl deutsche arbeit (1861) 233; gar vieles erschien in den umrissen der stadt verändert, seit sie der junge werbsoldat verlassen hatte ders., gesch. a. alt. zeit (³1904) 1, 217. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 196, Z. 50.

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Zitationshilfe
„werbsoldat“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbsoldat>.

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