Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbesucht, f.

-sucht, f.,
bestreben, anhänger für eine sache zu gewinnen, für eine sache propaganda zu machen (zu werben II B 4): (er) erforschte ... die gegenstände in ihren höhen und tiefen, ohne die gezogenen resultate irgend jemandem aufzudringen ... man hat bemerkt, dasz leute, die mit geistern umzuspringen wissen, oft beim umgange mit ungeweihten menschen und bei wahren alltäglichkeiten straucheln. eben daher die werbesucht und der heiligenschein, womit sie alles von sich schrecken Hippel s. w. 9 (1828) 46; ganz war ihr (der Jesuiten) aufkommen unter den völkern päbstischen glaubens nicht mehr zu hindern, und bei ihrer werbsucht und werbekunst wuchs ihre ausbreitung und vermehrung F. L. Jahn merke z. dt. volksthum (1833) 108. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 197, Z. 7.

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Zitationshilfe
„werbsucht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbsucht>.

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