Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbungsgeld, n.

-geld, n.
(zu werbung 2 b β ββ); dass. wie werb(e)geld 1: vnd waren erbietig, was ein oder ander stand mehr als seine creisqvota nach solcher proportion austruͤge, geworben vnd recruitiret, gegen billige satisfaction der werbungs- und recruitengelder andern zuuͤberlassen Chemnitz schwed. krieg 2 (1653) 413; unter dem vorwand, das kleine kriegsheer in friedenszeiten statt durch gezwungene aushebung der jungen mannschaft, durch freiwillige werbung ergänzen zu wollen, wurden werbungsgelder, 'rekrutenanlage' geheiszen, ausgeschrieben Zschokke ausgew. schr. (1824) 35, 224. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 216, Z. 29.

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Zitationshilfe
„werbungsgeld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbungsgeld>.

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