Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werbungszug, m.

-zug, m.,
feierlicher zug zum zwecke der brautwerbung (zu werbung 2 b α): die neckereien, die sich Alberich mit Ortnit erlaubt, die hülfe, die er ihm auf seinem werbungszuge um die tochter des königs Nachaol von Jerusalem leistet ... sind ... züge, die an die lieblingsscenen der fränkischen sage oder an die thierschwänke unserer deutschen mähren des 13. jahrhs. erinnern Gervinus gesch. d. dt. dichtg. 2 (⁴1853) 80; um anfrage zu halten, ob es Heinrich von Schauenberg und Wiulfhilt von Dornberg, seiner gemalin, genehm sei, Witiko's werbungszug (feierliche werbung mit groszem gefolge um die tochter) zu empfangen Stifter s. w. 11 (1932) 198; Witiko bildete nun sein geleite zu dem werbungszuge (brautwerbung auf einer burg) und gab ihm gewänder, schmuck und waffen ebda 198.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 218, Z. 3.

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Zitationshilfe
„werbungszug“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werbungszug>.

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