Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werdedrang, m.

werdedrang, m.,
drang, etwas zu werden oder sich zu entfalten; entwicklungstrieb (vgl. werdetrieb): widerstand der welt gegen das grosze in seinem werdedrang Hebbel w. 10, 374 Werner;
erschweig bewundernd vor dem werdedrang!
Conradi ges. schr. (1911) 1, 167;
leben, lieben, werdedrang,
meine seele will sich weiten,
will im freudenüberschwang
ihre schwalbenflügel spreiten
G. Falke ges. ged. (1912) 4, 52.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 219, Z. 19.

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Zitationshilfe
„werdedrang“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werdedrang>.

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