Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werdekampf, m.

-kampf, m.,
das ringen um ein neues sein:
du (Juno Ludovisi) lässest uns die blüte alles schönen
und seines werdens holdes wunder sehen;
die stirn ist streng, man sieht's in ihr entstehen,
wo es noch ringen musz mit herben tönen.
...
und nun ist auch der werdekampf verwunden,
man sieht nicht anfang mehr, noch schlusz im kreise,
und dieses ist der gipfel der gestaltung
Hebbel w. 6, 325 Werner;
nach den politischen werdekämpfen Italiens nicht hinzusehen Vischer auch einer (1879) 2, 249.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 220, Z. 24.

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Zitationshilfe
„werdekampf“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werdekampf>.

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