Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werdekraft, f.

werdekraft, f.,
kraft, sich zu entwickeln: allein es begann mir jetzt doch unerwartet die einsicht aufzugehen, das ringen mit einem streng bedächtigen vater, der über die schwelle des hauses hinauszublicken vermag, sei ein besseres stahlbad für die jugendliche werdekraft als die unbewehrte mutterliebe G. Keller ges. w. (1889) 3, 11; wir werden zur erde, zur mutter natur, aus der aller reichtum und alle werdekraft emporwächst F. Hollaender Thomas Truck (⁵1904) 1, 78; irgendeine mattglänzende frucht, mit der er die werdekraft eines baumes zu verzehren meinte H. W. Seidel Krüsemann (1935) 42. vereinzelt auch pluralisch: jene altösterreichischen beamten ... hatten alle vorzüge einer gesteigerten staatlichen kultur, nur nicht den eingeborenen sinn für gestaltlose werdekräfte Fr. Naumann Mitteleuropa (1915) 85. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 220, Z. 37.

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Zitationshilfe
„werdekraft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werdekraft>.

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