Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werdenot, f.

werdenot, f.,
eine bildung der neueren dichtersprache (vgl. werdekampf und -schmerz): und niemals hat er (der arzt) so in seinem langen leben gesäumt, jeden angstschrei, der aus einem gesegneten hause von einem reifen weibe aufstieg, fernehin zu hören und hinzugehen, dasz er die qualvolle werdenot rettend beende H. v. Hoffensthal Hildegard Ruhs Haus (1910) 87; sie sprachen von damals, da die erde barst und sich bog und aus ihrem gequälten leibe in stöhnender werdenot gipfel und grade hervortrieb H. Hesse Peter Camenzind (1925) 11.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 271, Z. 18.

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Zitationshilfe
„werdenot“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werdenot>.

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