Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werdetag, m.

-tag, m.,
geburts- oder schöpfungstag:
wie lieblich lächelt mir der paradiesesmorgen!
so feyrt' ich (die seele eines verstorbenen fürsten) auf der
welt nie meinen werdetag
Schubart s. ged. (1825) 3, 17;
dich tragen stolz die leichten wellen
nach deiner neuen welt (Brasilien);
schon hebt sie sich in werdetags-entzücken
aus freiem ocean
Schenkendorf s. ged. (1837) 199;
vereinzelt noch in neuerer dichtung: ... mächtige tannen, deren düsterer ernst jetzt gemildert war durch die zarten hellgrünen sprossen, die bei ihrem ungestümen drängen ans licht ... die hüllen ihrer werdetage mit in die höhe gehoben hatten und nun als zierliche braune kappen auf den köpfen trugen A. Supper auf alten wegen (1928) 8. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 274, Z. 10.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
weltherrschaft werksbesitzer
Zitationshilfe
„werdetag“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werdetag>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)