Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werdezeit, f.

werdezeit, f.,
gehobener ausdruck für 'entstehungszeit, phase der entwicklung': dasz Latium nicht, wohl aber Hellas in seiner werdezeit mit dem Orient sich berührt hat Mommsen röm. gesch. 1 (1856) 164; denkmäler aus seiner (des romanischen stils) werdezeit besitzt das Elsasz nicht Dehio kunsthist. aufs. (1914) 78; jede werdezeit ist krisenzeit daheim (25. 2. 1934) 20ᵇ; meist mit einer genitivischen ergänzungsbestimmung: (daraus) wehte mir die reine thauige morgenluft der ersten werdezeit unserer neudeutschen dichtung entgegen D. Fr. Strausz ges. schr. (1876) 2, 389; Nietzsches werdezeit C. A. Bernoulli Fr. Overbeck u. Fr. Nietzsche (1908) 1, 160; aus der werdezeit zweier marinen Paschen (Kiel 1908) titel; im 17. und 18. (jh.), in der werdezeit des preuszischen staates Dehio gesch. d. dt. kunst 3 (1926) 382. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 274, Z. 40.

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Zitationshilfe
„werdezeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werdezeit>.

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