Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

werfanker, m.

-anker, m.,
nd.-ndl. werpanker, im hd. auch wurfanker (s. dort sowie Kluge seemannsspr. 822): der fuͤnffte (anker wird genannt) der werfancker W. Dilich kriegsbuch (1607) 226; den kleinen werff-ancker (haben sie) ... von dem schiff hinab gelassen Dannhawer catech. (1657) 7, 122; massen die schiffe durch diese enge und seichte anders nicht als durch hacken und werff-ancker konten herausgebracht werden M. Kraͤmer leben und tapffere thaten (1681) 601; werff-ancker (der) a warp-anchor or sheat anchor Ludwig teutsch-engl. (1716) 2456; werpanker ist der allerkleinste. man bedienet sich desselben nicht sonderlich, ausser auf den reeden, wenn man ein schiff von einem ort zum andern bringen will Fäsch kriegslex. (1735) 1016; he is uns eenzige werpanker 'gott ist unsere einzige zuflucht' Lüpkes seemannsspr. 31; s. auch Siebs Helgoland 301 sowie Doornkaat Koolman ostfries. 3, 518. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1958), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 275, Z. 39.

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Zitationshilfe
„werfanker“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werfanker>.

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